Über uns

Wozu Con Vivia?

Con Vivia wurde als Unternehmen im Geist des Konvivialismus gegründet. Diese philosophische Bewegung geht davon aus, dass wir als Menschheit im 21. Jahrhundert einer ganzen Reihe von existenzbedrohenden Krisen ins Auge blicken. Um sie zu meistern, sind vor allem soziale Fertigkeiten von entscheidender Bedeutung. Statt neuer Technologien, wird vor allem die Art und Weise wie wir in den kommenden Jahren und Jahrzehnten miteinander zu leben und streiten beschließen, wesentlich über unser künftiges Schicksal entscheiden.

Der Konvivialismus zieht aus den großen Lehren und Ideologien der Vergangenheit seine Lektionen – und tritt zugleich für deren mutige und demokratische Weiterentwicklung ein. Denn letztlich ist die Demokratie, die einzig menschenwürdige Art des miteinander, gegeneinander und nebeneinander Seins in der sich wandelnden Welt des 21. Jahrhunderts.

Diesem Gedanken fühlt sich Con Vivia verpflichtet. Wir wollen mit unserer Arbeit einen Beitrag zur transformativen Veränderung leisten, für ein friedliches, lebenswertes und menschenwürdiges Zusammenleben. Hierzu entwickeln wir Lösungen aus der im Entstehen begriffenen Zukunft.

Unsere Leistungsfelder sind…

  • Beratung zur maßgeschneiderten (Weiter-)Entwicklung demokratischer Prozesse und Strukturen in Organisationen jeder Art.
  • Fortbildungen und Seminare zur praxisorientierten Vermittlung von Kooperationskompetenzen.
  • Mediation und Coaching für ein konstruktives Miteinander.

Gelingende Demokratie und gutes Miteinander entstehen durch eine offene Haltung und solides Handwerk – wir bringen beides mit.


 

Nils JonasNJ02_2018_sw

Inhaber
Tel. +49 162 78 79 046
nils.jonas@con-vivia.org

Nils Jonas wurde 1979 in Wiesbaden geboren. Er studierte Mittlere und Neue Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und erwarb 2007 seinen Magister Artium. Er ist Vater einer Tochter.

Seit 2008 engagiert er sich bei Mehr Demokratie e.V. für den Ausbau der direkten Demokratie. Er begleitete eine Volksinitiative zum Wahlrecht in Berlin, war Mitglied der vereinsinternen Bundesabstimmungsleitung und einige Jahre im Landesvorstand Berlin-Brandenburg tätig.

Von 2009 bis 2013 arbeitete er als Projektmanager für Online-Bürgerbeteiligung bei der Zebralog GmbH & Co. KG. Vom Kölner Bürgerhaushalt, über die Dresdner Debatte bis hin zur Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung begleitete er verschiedene Beteiligungsansätze und -anlässe.

Im Jahr 2014 wechselte er die Seiten und baute als Mitarbeiter der Landeshauptstadt Potsdam das dortige Modellprojekt „strukturierte Bürgerbeteiligung“ auf. In der kommunalen Fachstelle „WerkStadt für Beteiligung“ begleitete er unter anderem die Bürgerbeteiligung zum kommunalen Leitbild und eine Befragung zu den Potsdamer Welterbeparks.

Im Jahr 2018 gründete er Con Vivia und bietet seine praktische Expertise im Feld der Bürgerbeteiligung und Demokratieentwicklung nun freiberuflich an. Bereits zuvor trat er regelmäßig als Dozent und Demokratieexperte bei Tagungen und Fortbildungen auf. So unterstützte er beispielsweise die „Summer School“ der GIZ, den vhw in Berlin und publizierte u. a. im eNewsletter des Netzwerks Bürgerbeteiligung. Im Rahmen der Arbeit der Endlagerkommission des Deutschen Bundestages wirkte er 2016/2017 als Experte für Bürgerbeteiligung mit.

Publikationen

  • Beziehungsweise Bürgerbeteiligung. Gute Beteiligung fußt auf einem gelingenden Miteinander, in: Stiftung Mitarbeit (Hrsg.), eNewsletter 03/2018 des Netzwerks Bürgerbeteiligung.
  • Rechtspopulismus und Direkte Demokratie – ein Lehrstück? Die Direkte Demokratie und ihre falschen Freunde, in: Stiftung Mitarbeit (Hrsg.), eNewsletter 01/2017 des Netzwerks Bürgerbeteiligung.
  • Zum Beteiligungskonzept der Endlagerkommission. Interview beim Berlin Institut für Partizipation, veröffentlicht am 25. März 2016.
  • Potsdams Weg zu mehr Beteiligung, in: Sascha Ferz, Hanna Salicites, Stefan Storr (Hrsg.), Mediation und BürgerInnenbeteiligung. Konsensorientierte Verfahren im urbanen Bereich. Verlag Österreich, Wien 2015, ISBN 978-3-7046-7215-5.

Fortbildungen

  • Art of Hosting – Teilnahme an der AoH-Fortbildung des Landes Vorarlberg im September 2019 in Bregenz. Art of Hosting ist die Kunst, gute Gespräche zu ermöglichen und dies als Führungsinstrument einzusetzen. Sie bezieht den einzelnen Menschen sowie das System ein, baut auf persönliche Erfahrung, Dialog, Moderation und kreiert gemeinsam innovative Lösungen für komplexe Herausforderungen. Die Teilnahme erfolgte gefördert durch die Europäische Union (www.ec.europa.eu) und das Land Brandenburg (www.esf.brandenburg.de).
  • Systemisches Konsensieren – Ausbildung zum Moderator für Systemisches Konsensieren bei Business Konsens im Oktober 2017 in Graz. Das Systemische Konsensieren ist ein konsensnahes Entscheidungsverfahren. Eine Gruppe ermittelt aus einer Reihe selbst entwickelter Lösungsvorschläge jenen, der in der Gruppe die geringste Ablehnung erfährt. Diese Form der Entscheidungsfindung ermöglicht ein Ergebnis, das einem Konsens am nächsten kommt. Widerstände werden nicht übergangen, sondern für Entwicklung besserer Lösungen nutzbar gemacht.

Nicol Schauksdat

Kooperationspartner
Tel. +49 176 430 54 271

Nicol Schauksdat wurde 1980 in Potsdam geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten und schloss 2013 an der FH Potsdam Ausbildungen zur Mediatorin und Systemischen Coach sowie zur Biografieberaterin bei Annette Kurz ab. Sie ist Mutter dreier Töchter.

Als Systemische Coach begleitet sie ihre Klienten in Einzelgesprächen. Führungskräfte unterstützt sie bei der Entfaltung ihres Potentials und eines respektvollen Führungsstils. Veränderungswilligen hilft sie, ihre innere Berufung zu finden und so die nächsten Schritte zu einer beruflichen oder privaten Neuorientierung zu gehen. Als Biografieberaterin gibt sie zudem regelmäßig Gründungs-Workshops für Frauen.

Ihre Kenntnisse setzt Sie weiterhin bei der Personal- und Organisationsentwicklung in Stadtverwaltungen und anderen Organisationen ein. Sie arbeitet dort ebenso in eskalierten Konflikten, wie auch in der weniger stürmischen Team-Entwicklung. In einem Wechsel aus Gruppenformaten und Einzelgesprächen unterstützt sie bei der nachhaltigen Etablierung einer wertschätzenden Kommunikationskultur.

Daneben gibt sie klassische Fortbildungsseminare im Bereich Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit. Der Mensch und seine Bedürfnisse, bilden dabei stets den Ausgangspunkt ihrer Arbeit.